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Grüne Halle

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Das Büro zieht um!

HRH-Architekten gehen in die Grüne Halle

Schon seit langem waren HRH-Architekten für ihr Büro auf der Suche nach einem geeigneten neuen Ort. Für die Teams mit Architektinnen und Architekten und die täglichen Abläufe ist das aktuelle Büro in der Nürnberger Nordstadt einfach viel zu klein geworden.

Licht, Luft und Raum mit Charakter hat die Grüne Halle in Fürth im Überfluss. Ab Januar 2017 startet der Umbau. Ab Mai 2017 werden Hübsch Ramsauer Harlé Architekten und Stadtplaner im Fürther Südstadtpark zu finden sein.
Wir freun´ uns!

Die Grüne Halle

Im Rahmen der Umgestaltung der O.-Darby-Kaserne in der Fürther Südstadt, dessen historische Bausubstanz in das Jahr 1890 zurückreicht, entstand in den frühen 2000der-Jahren ein neues Wohnquartier. Neu ist auch der Fürther Südpark, 10 ha groß, an dessen Rande die Grüne Halle liegt. Das Gebäude wurde nach dem 2. Weltkrieg als Sporthalle der US-Armee errichtet.

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Bogenkonstruktion

Die Bogenkonstruktion der Grünen Halle hat eine bauliche Entsprechung in Nürnberg: Die Luitpoldhalle.

Aus Anlass der Bayerischen Landesausstellung 1906 ließen die Vereinigten Maschinenfabriken Augsburg und Nürnberg (MAN) eine dreischiffige, verglaste Stahlskeletthalle (180 m x 49 m) zur Präsentation von großen Maschinen errichten. Der Industriebau aus Stahl und Glas hatte eine jugendstilähnliche Fassade. Benannt nach dem bayerischen Prinzregenten Luitpold (1821–1912) wurde die Halle nach 1906 weiterhin als Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt.

Nach schweren Bombentreffern brannte die Luitpoldhalle aus. Ihre eisernen Reste wurden nach Kriegsende beseitigt.

Erster Umbau 2002–2004

In der denkmalgeschützten Halle wurden Mauern entfernt und die weit geschwungenen Stahlträger freigelegt. Der obere Bereich der Längsseiten der Grünen Halle bestehen nun nahezu ausschließlich aus Glas, sie geben den Fassaden Transparenz. Ein eigens beauftragter Lichtplaner entwickelte eine Lichtkonzeption, die in der gläsernen Halle rund um die Uhr eine Sonnen durchflutete, südliche Lichtstimmung schafft – auch nach Sonnenuntergang.

Die Halle hat eine Grundfläche von 47 x 36 m und eine Höhe in der Mitte von 12 m. In den Längsseiten der Halle sind multifunktionale Räumlichkeiten untergebracht, die als Ladenlokal, Ausschank, Garderobe oder Lagerraum genutzt werden können. Die Mittelfläche der Grünen Halle fungiert als „Piazza“ und Veranstaltungsforum.

Mit dem Anspruch, dass die Halle gleichermaßen alle Sinne anspricht, visuell, auditiv, in denkmalgeschützter Bausubstanz, waren die Anforderungen hoch. Daher arbeitete Stefan Harlé und Margarete Weidinger schon in der Planungsphase eng mit Spezialisten unterschielichster Gewerke zusammen.

Für die akustische Planung wurde Willsingh Wilson aus Berlin hinzugezogen. Auf seinen Berechnungen fußt auch die Entwicklung der Absorber im gesamten Deckenbereich. Im Erdgeschoss sind die Wände an den Längsseiten und die Tore ebenfalls als Absorber ausgelegt. Zur Vermeidung von energiereichen Reflexionen wurden die Fensterfronten im gesamten oberen Bereich der Längsseiten schräg gestellt, so dass eintreffender Schall zur absorbierenden Decke reflektiert wird und nicht wieder in den Raum, bzw. auf die gegenüber liegende Seite zurück gelangt. Ein solches sinnvolles Detail lässt sich natürlich nur realisieren, wenn die Notwendigkeit schon bei der Planung feststehen.

Neu ab 2017

Auf der Galerie entstehen Arbeitsplätze für rund 25 Architekten und Ingenieure, ein „Open Space Office“ mit freiem Blick durch das weitgehend verglaste Gebäude. Im Erdgeschoss werden Sekreteriat, Besprechungs- und Sozialräume sowie die die Modellbauwerkstatt platz finden. Die große Freifläche wird zu „Piazza“ und Forum. Zentraler Verkehrsort für alles, was im Haus passiert, aber auch zur Begegnung und als Zentrum multimedialer Präsentationen.

Haus für Kinder

Im Nord- und Ostteil der Grünen Halle könnte ein Haus für Kinder entstehen. Jedenfalls Liegen der HRH-Vorschlag und die HRH-Pläne im Fürther Rathaus auf dem Schreibtisch.

Zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen stehen zur Debatte, bestätigte Sozialreferentin Elisabeth Reichert den Fürther Nachrichten. Die Einrichtung werde wegen steigender Geburtenzahlen „dringend“ benötigt. Reichert geht davon aus, dass der Stadtrat am 21. Dezember grünes Licht gibt. Eröffnung wäre dann im Herbst 2017.

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